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Keywords: traditionelle Jagd, GIS, Modellierung, least-cost path Analyse, Lévy-walks, archäologische Landschaften, Felskunst

Forschungsprojekt: Indigenes Wissen und Archäoinformatik

gefördert durch das Programm "Off the beaten track" der VolkswagenStiftung

Dieses auf drei Jahre angelegte Projekt, das 2019 begann, zielt darauf ab, Archäoinformatik und indigenes Wissen (IK) für ein besseres Verständnis der Mobilität von Jägern (Sammlern) in einer unbewohnten archäologischen Landschaft im westlichen Zentralnamibia zu kombinieren. Es nutzt die seltene Gelegenheit, die Bewegungen indigener Fährtensucher bei der Jagd mit traditionellen Mitteln (d.h. zu Fuß ohne Schusswaffen, optische Helfer oder Jagdhunde) in einer an archäologischen Zeugnissen reichen Landschaft nachzuvollziehen.

Die vor Ort gesammelten Daten (mit GPS aufgezeichnete Fährten, Daten zur Geschwindigkeit und zum Kalorienverbrauch sowie qualitative Informationen zur Entscheidungsfindung) werden verwendet, um einzigartige Einblicke in die  Wegfindungsprozesse sowie die physischen Einschränkungen der menschlichen Mobilität während der Jagd zu erhalten. Diese Erkenntnisse werden wiederum genutzt, um Berechnungsmodelle für die Mobilität von Jägern und Sammlern in offenen Landschaften zu erstellen least-cost path Analysen, Lévy walks), die besser auf die Archäologie und insbesondere der Jäger-Sammler-Forschung zugeschnitten sind.

Mehr Info: Ziele und Aufgaben

Zu unserem Schwesterprojekt MPJ

Aktuelles

Die neue ARTE Dokumentation über die San der Kalahari in Namibia ist jetzt hier online abrufbar.
Die französische Fassung gibt es hier!

Am 15.10.2021 hat das KölnCampus Radio einen Beitrag über das Forschungsprojekt IKAi ausgestrahlt.

Hier gibt es den Beitrag zum Nachhören:
IKAi bei KölnCampus Radio

IKAi im Kölner Uni Magazin
(September 2020):

Eine Kooperation der Institute:

Gefördert durch:

Externe Kollaborationen: